Sigrid Neubert im Lechner Museum

 

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Sigrid Neubert Fotografie – Architektur und Natur

Vom 7.10.2018 – 10.02.2019 zeigt die Alf Lechner Stiftung in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Museen Berlin die Retrospektive über Sigrid Neubert: die Architekturfotografien im Lechner Museum in Ingolstadt und die Naturfotografien im Lechner Skulpturenpark in Obereichstätt. Die Ausstellung wurde dazu neu konzipiert, erweitert und an die jeweiligen Orte angepasst.

AUSSTELLUNG

Denkmalschutz und Weiterbau

Patrizierhaus aus dem 16.-18. Jahrhundert

Ein Patrizierhaus in Sachsen wurde bauhistorisch untersucht und Vorschläge für eine denkmalgerechte Anpassung an die Bedürfnisse der heutigen Nutzer erarbeitet. Die wertvolle historische Substanz, daunter Gewölbe aus der Renaissancezeit, barocker Stuck und Ausmalungen werden nun restauriert und in ein modernes Wohnkonzept eingebunden.

Team: Frank Seehausen, Andreas Potthoff

Ausstellungsarchitektur SMB

Museum für Fotografie

Für die Retrospektive der Fotografin Sigrid Neubert im Kaisersaal des Museums für Fotografie (Staatliche Museen Berlin, 9.2.-3.6.2018) entwickelten wir eine Ausstellungsarchitektur, die Zusammenhänge zwischen ihren unterschiedlichen Werkgruppen nachvollziehbar macht. Im Zentrum steht die Architekturfotografie, die über 30 Jahre Neuberts Hauptbetätigungsfeld war und hier in vier thematischen Kapiteln in grün gefassten Räumen präsentiert wird – zusammen mit Originalzeichnungen der Architekten. Zahlreiche Übergänge gibt es zu den differenziert gestalteten, teils kabinettartigen Räumen, in denen die freien Arbeiten der Fotografin den zentralen Ausstellungsbereich rahmen. Für historische Modelle und Archivalien wurden eigens Vitrinen entworfen. Und um die Suche der Fotografin nach dem idealen Betrachterstandpunkt nachvollziehbar zu machen, ließen wir zudem ein großes Modell des BMW-Verwaltungshochhauses anfertigen, das von den Besucher aus der Froschperspektive erlebt wird und einen Vergleich mit den Fotografien Neuberts ermöglicht.

Fotografie: Mila Hacke

Arztpraxis in Berlin-Pankow

Die reizvollen Räume in einem historischen Wohnhaus wurden durch Änderungen in Grundriss und Ausstattung den Anforderungen an eine moderne, kompakt organisierte Arztpraxis angepasst, ohne den bauzeitlichen Charakter zu verlieren: historische Elemente wurden sorgsam restauriert und korrespondieren mit modernen Einbauten. Die Ausführung erfolgte während der Praxisferien in zwei Bauabschnitten.

Weiterbau Baudenkmal

Stadtpalais aus dem 18. Jahrhundert

Entwicklung und Weiterbau im historischen Kontext. Entwurf eines Ergänzungsbaus mit Gästewohnungen und verbindenden Außenanlagen für ein weitgehend im Originalzustand erhaltenes Stadtpalais, das im 18. Jahrhundert für eine französische Adelsfamilie errichtet wurde.

Restaurierung Baudenkmal in Zwickau

Restaurierung und Modernisierung eines denkmalgeschützten Mehrfamilienwohnhauses

Das 1882 errichtete Haus mit Gartengrundstück ist Teil eines Ensembles eleganter bürgerlicher Wohnbauten, die von dem Architekten Hugo Frey an einem innerstädtischen Park errichtet wurden. Das Einzeldenkmal wird sukzessive denkmalgerecht restauriert und modernisiert. Bisher wurden die repräsentativen Tore restauriert und mehrere Wohungen komplett erneuert. Die Restaurierungsarbeiten an Durchfahrt, Treppenhaus und Fassaden sind in Vorbereitung.

 

Bebauungsstudie in Wolfsburg

Städtische Wohnhäuser – Studie

Bebauungsstudie zur Errichtung von hochwertigen Wohnhäusern in offener Bauweise auf drei zusammenhängenden Grundstücken  in Wolfsburg – Erarbeitung mehrerer Varianten. Maximale Ausnutzung in Verbindung mit hoher Wohnqualität – in ganz besonderem Maße sollten darüber hinaus Privatheit, Diskretion und architektonische Qualität garantiert werden.

Team: Frank Seehausen, Isabelle McKinnon

Büroloft in Berlin-Kreuzberg

Für eine Medienagentur wurde eine etwa 450qm große Loftetage ausgebaut, die reizvolle Ausblicke in vier nahezu identische Höfe ermöglicht. Um diese Blicke erlebbar zu machen, wurde im Kreuzungspunkt beider Raumachsen ein als Skulptur wirkender Körper vorgesehen, der mit seiner erhöhten Plattform Raum für informelle Besprechungen bietet: Persönliche Kommunikation steht im Mittelpunkt des Unternehmens.

Team: Frank Seehausen, Oliver Langhammer, Stefan Kluth

 

Kunstberatung in Montreal

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Kunst- und Antiquitäten – Beratung

Beratung zur Einbindung europäischer Antiquitäten in die Repräsentationsräume eines Stadthauses in Montreal. Auswahl, Kombination und Platzierung der Objekte.

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Wohnung in Berlin-Tiergarten

Wohnung in Berlin-Tiergarten

Die Berliner Altbauwohnung wurde innerhalb eines engen Budgets gründlich modernistert und durch moderne Einbauten ergänzt; darunter eine maßgefertigten Küche mit durchgehenden Arbeitsplatten aus Massivholz und einer integrierten Sitzbank. Die Bauherrin wurde in der Auswahl und Zusammenstellung von Möbeln und Einrichtungsgegenständen beraten, für die Wohnung wurde ein unkonventionelles Farbkonzept erarbeitet.

Wohn- Atelierhaus in Hamburg-Eimsbüttel

Wohn- und Atelierhaus in Hamburg

Ein stark kriegszerstörtes Stadthaus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts in Eimsbüttel wurde mit großem baurechtlichen und konstruktiven Aufwand durch ein neues Geschoss mit Wohn- und Atelierräumen erweitert. Differenziert gestaltete, teils von oben belichtete Räume mit einer Dachterrasse ermöglichen gezielte Blickbeziehungen in die Umgebung. Alte und neue Bauteile wurden klar voneinander abgesetzt und durch ein modernes Treppenhaus ergänzt.

Team: Frank Seehausen, Wolfgang Wagner

Wohnung in Berlin-Kreuzberg

Wohnung in Berlin-Kreuzberg

Für ein Penthouse von Werner Düttmann wurde ein Farb- und Einrichtungskonzept erstellt. Eigens entworfene Wandschränke und -regale, sowie ein fugenloser Bodenbelag lassen die großzügigen Räume und den Bezug zum Dachgarten vollends zur Geltung kommen. Die Einrichtung erfolgte in Abstimmung mit den Bauherrn mit ausgesuchten Möbeln und Objekten, vorwiegend aus dem mittleren 18. und mittleren 20. Jahrhundert, deren Zusammenspiel durch Farbakzente einzelner Wände und Textilien betont wird.

Wohnung in Berlin-Prenzlauer Berg

Wohnung in Berlin-Prenzlauer Berg

Hochwertiger Ausbau einer großzügigen Bestandswohnung für Kunstsammler. In der gesamten Wohnung wurde eine nahtlos durchgehende, weißlich geölte Eichendielung aus besonders sorgfältig sortierten Hölzern eingebaut, die Wände glatt gespachtelt, Einbaumöbel und ein großzügiges Bad aus Blaustein entworfen. Die edle und zurückhaltende Gestaltung bietet dem Bauherrn einen ruhigen und eleganten Rahmen für die Präsentation von zeitgenössischen und modernen Kunstwerken.

Wohnung in Berlin-Mitte

Wohnung in Berlin-Mitte

Durch die Neuorganisation einer Zweizimmerwohnung in einem typischen Berliner Altbau aus der Mitte des 19. Jahrhunderts konnte die engen Zimmer mit wenigen ausgesuchten Mitteln komfortabel und großzügig gestaltet werden: mit dem Durchbruch einer Enfilade, einem durchgehenden Podest, wandhohen Einbauregalen und Vorhängen wurden differenzierte Funktionsbereiche und neue räumliche Zusammenhänge geschaffen. Sämtliche Oberflächen wurden weiß gefasst und mit einer ausgesuchten Möblierung Akzente gesetzt.

Showroom in Braunschweig

Showroom in Braunschweig

In einem 1950 nach Plänen des bedeutenden Braunschweiger Architekten Friedrich Wilhelm Kraemer erbauten Büro- und Geschäftshaus in zentraler Innenstadtlage wurde für ein Einrichtungshaus ein ca. 400qm großer Showroom entworfen und innerhalb von nur sechs Wochen realisiert. Ziel des Entwurfes war es, die Eleganz und Offenheit der Architektur wieder zur Geltung zu bringen und für die Präsentation der Möbel nutzbar zu machen. Sämtliche späteren Einbauten wurden entfernt und ein einheitlich weißer Raum mit einem weißen Epoxydharzboden geschaffen. Ein schwebendes, von feinen Aluminiumwinkeln gefasstes Podest bildete eine gesonderte Präsentationsfläche mit saisonal wechselnden Bodenbelägen. Im hinteren Raumbereich unterstreicht eine hinterleuchtete Wand aus Stegglasplatten die intendierte Leichtigkeit des von Kraemer ursprünglich mit einem Durchgang geplanten Erdgeschosses.

Team: Frank Seehausen, Torsten Heine

ClubLounge in Berlin

ClubLounge in Berlin

Im Keller eines ehemaligen Gewerbebaus in Berlin wurde eine Lounge mit Bar und Tanzfläche eingerichtet. Räumliche Grundlage war eine Sichtachse, die in der Längsachse des Gebäudes alle Funktionen auffädelt. Die Wegeführung kreuzt und tangiert diese Sichtachse, ohne ein direktes Abschreiten zu ermöglichen. Die Tanzfläche wurde abgesenkt und von einer gefalteten Wand eingefasst. Ein wuchtiges, historisches Maschinenfundament wurde zu einer geometrischen Skulptur überarbeitet, die von allen Seiten anders aussieht und zahlreiche Nischen und Binnenräume bildet. Aufgrund eines Betreiberwechsels während der Bauzeit konnte nur der Rohbau einschließlich Haustechnik fertiggestellt werden, die Lounge ist heute in stark veränderter Form als Veranstaltungsort in Betrieb.

Team: Frank Seehausen, David Hunter