News for März 2013

Ideengeschichte städtischer Mobilität

Frank Seehausen

Ideengeschichte städtischer Mobilität

Städtische Mobilität ist – wie Stadt generell – durch Gleichzeitigkeit geprägt. Und erst durch Mobilität wird Pluralität als Wesensmerkmal des Städtischen tatsächlich erlebbar. Verkehrsbauten stellen insofern im Kontext von Stadt weit mehr dar, als pragmatische Konfliktlösungen: sie lassen sich als ikonische Inszenierungen lesen, um urbane Dynamiken als Raum und Ereignis zu organisieren – und sie erzeugen wiederum selber Vorstellungen von Mobilität. Im Seminar werden städtische Situationen und Bauten der Moderne analysiert und verglichen, die durch Verkehr geprägt sind. These ist, dass diese Bauten als exemplarische räumliche Ordnungssysteme Ideen von Mobilität und städtischer Gesellschaft ebenso ablesbar machen, wie den produktiven Wechsel zwischen Bauen und Bewegung.

Hauptseminar am Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Universität Berlin / Center for Metropolitan Studies

Kategorie: Allgemein, Lehre